Wünsche nach mehr Wohlbefinden sind weit verbreitet: weniger Stress, bessere Regeneration, ein funktionierenderer Alltag. Dennoch stellen viele fest, dass sie dieselben Verhaltensmuster wiederholen – selbst wenn diese nicht mehr guttun. Das liegt nicht an mangelnder Willenskraft, sondern an Gewohnheiten.
Studien zeigen, dass etwa 66 % unseres Verhaltens gewohnheitsgesteuert sind, und bis zu 88 % unserer täglichen Handlungen routinemäßig erfolgen, häufig ohne bewusste Entscheidung. Gewohnheiten helfen uns, effizient zu handeln und Energie zu sparen. Sie können jedoch auch belastende Muster aufrechterhalten.
Durch wiederholte Ausführung werden Gewohnheiten automatisiert. Sie entwickeln sich zu Verhaltensmustern, die in bestimmten Kontexten aktiviert werden – ausgelöst durch Umgebungsreize, emotionale Zustände oder Situationen, oft ohne, dass wir es bemerken. Besonders unter Stress greifen wir auf tief verankerte Muster zurück, selbst wenn sie unserem Wohlbefinden nicht dienen.
Häufige Hindernisse bei der Verhaltensänderung:
Starke neuronale Verankerung alter Muster – eine neue Gewohnheit löscht die alte nicht.
Zu große oder unklare Ziele – „Ich werde gesünder leben“ bietet dem Gehirn keinen konkreten Handlungsrahmen.
Dauerhafte Belastung und Zeitdruck – unter Stress bevorzugt das Gehirn das Vertraute, um Energie zu sparen.
Veränderung aufgrund äußeren Drucks ohne Bezug zu eigenen Werten – dann basiert sie ausschließlich auf Willenskraft, die begrenzt ist.
Nachhaltige Verhaltensänderung wird leichter, wenn wir verstehen, welches Bedürfnis die alte Gewohnheit erfüllt hat – und wie sie durch eine funktionalere Alternative ersetzt werden kann.
Forschung zeigt: Neue Gewohnheiten entwickeln sich am besten, wenn sie:
klein und konkret sind
leicht in den Alltag integrierbar sind
an bestehende Routinen anknüpfen
Gewohnheitsbildung braucht Zeit – meist mehrere Monate – und verläuft selten linear. Rückschritte sind kein Scheitern, sondern Teil des Lernprozesses. Entscheidend ist:
Kontinuität statt Perfektion
Fortschritte bewusst wahrnehmen
sich selbst mit Selbstmitgefühl begegnen
Nachhaltige Veränderung entsteht nicht durch strengere Selbstdisziplin. Sie gelingt, wenn neue Verhaltensweisen mit den eigenen Werten und der eigenen Identität verbunden sind – also mit der Frage, wer man sein möchte und wie man leben möchte. Veränderung, die bleibt, fühlt sich nicht wie ein innerer Kampf an, sondern wie Zusammenarbeit mit sich selbst.
Veränderung muss nicht allein erfolgen. Strukturierte, wissenschaftlich fundierte Begleitung hilft, Gewohnheiten sichtbar zu machen und nachhaltige Muster aufzubauen. In den Gesprächspaketen von Auntie unterstützt Dich eine qualifizierte Fachperson Schritt für Schritt, zum Beispiel durch:
Overachiever – Unterstützung beim Abbau von Perfektionismus und überhöhten Ansprüchen
Bounce Back – Förderung von Regeneration und Resilienz
Leading Me – Werkzeuge für Selbstführung und Alltagsstruktur
Kleine, wiederholte Schritte schlagen große Vorsätze.
Wenn Du Dich in diesen Themen wiedererkennst, können die Angebote von Auntie ein sinnvoller nächster Schritt sein. Mehr erfahren.