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Wenn Motivation fehlt, bringt Klarheit wieder Schwung

Geschrieben von Auntie | 15.01.2026 16:00:44

Motivation ist kein dauerhafter Zustand. Sie verändert sich je nach Lebenssituation, Belastung, Veränderungen im Arbeitsalltag und im eigenen Rhythmus. Zum Beispiel ist es nach einer Auszeit oder nach dem Urlaub völlig normal, wenn die Motivation langsamer zurückkehrt.

Motivation lässt sich anhand von drei Faktoren betrachten: Richtung (worauf das Handeln ausgerichtet ist), Intensität (wie viel Energie investiert wird) und Ausdauer (wie lange man trotz Hindernissen dranbleibt).

Wenn sich Motivation niedrig anfühlt, bedeutet das nicht automatisch einen „Mangel an Motivation“. Oft fehlt es einfach an Klarheit in einem dieser Bereiche.

Klarheit schafft Richtung

Motivation wächst häufig, wenn die Richtung klar ist. Was wird getan, warum ist es wichtig und wohin soll es führen?

Wenn Klarheit fehlt, wirkt der Arbeitsalltag schnell zersplittert. Der Einstieg fällt schwerer und es entsteht das Gefühl, dass zwar viel zu tun ist, aber nichts wirklich vorangeht. In solchen Momenten kann schon eine kleine Entscheidung reichen, um wieder in Bewegung zu kommen.

Ein kurzer Moment zum Innehalten:
Was ist eine Sache, die diese Woche erfolgreich machen würde?

Sinnhaftigkeit ist der Treibstoff für Motivation

Das Gefühl von Sinnhaftigkeit kann sowohl das Wohlbefinden als auch die Zufriedenheit im Job stärken. Sinnhaftigkeit entsteht oft durch:

  • das Gefühl von Einfluss und Selbstbestimmung
  • das Gefühl von Kompetenz und Fortschritt
  • das Gefühl von Zugehörigkeit und Wertschätzung
  • das Gefühl, dass die eigene Arbeit einen positiven Einfluss auf andere hat oder ein gemeinsames Ziel unterstützt

Nicht alles muss perfekt sein. Entscheidend ist das Gesamtbild.

Eine Frage zur Reflexion:
Was ist in Deiner Arbeit aktuell wertvoll und wichtig und wie könntest Du das stärken?

Erholung trägt Motivation langfristig

Motivation lässt sich nicht nachhaltig aufbauen, wenn die Belastung dauerhaft hoch bleibt. Kurzfristiger Stress kann den Fokus schärfen. Lang anhaltender Stress kann dagegen Motivation schwächen. Das Denken wird enger, die Eigeninitiative nimmt ab und das Gefühl von Sinnhaftigkeit kann verschwinden.

Deshalb ist Motivation nicht nur eine Frage der „Einstellung“. Sie hängt auch mit ganz konkreten Faktoren zusammen wie Schlaf, Erholung, Pausen und dem Umgang mit Belastung im Alltag.

Eine Frage zur Reflexion:
Welche eine Erholungshandlung könnte schon diese Woche Energie und Kapazität unterstützen?

Zusammenfassung: Motivation wächst, wenn die Richtung klar wird

Wenn Motivation sich niedrig anfühlt, geht es nicht darum, sofort alles gleichzeitig besser zu machen. Oft reicht es, Klarheit zu schaffen:

  • Was ist gerade wesentlich?
  • Was kostet Energie?
  • Was ist der nächste kleine Schritt?
Ein Gespräch mit einer externen Person kann helfen, die Richtung zu klären und Fortschritt konkret zu machen. Dafür ist Auntie da.

Starte hier mit Auntie.